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Probleme

Fischfallen

Fischfallen auf der Insel oberhalb der Brücke Auenstein-Rupperswil
Es hat auf der ganzen Insel kleine Rinnen und Ausschwemmungen von den zahlreichen Hochwassern in der letzten Zeit. Diese werden nach den Wehrüberfällen dann wiederum zu Fischfallen.

Dynamischer Flussauen Rupperswil Februar 2012

Das Projekt der dynamischen Flussauen in Rupperswil sollte vom Kanton ein Beitrag sein, um den Geschiebehaushalt wieder in Gang zu setzen. Die Ausführung dauerte ein Jahr und hat 16 Millionen Franken gekostet.
Wie auf den nachfolgenden Fotos ersichtlich ist, mussten wir leider feststellen, dass der Geschiebehaushalt nur bei grösseren Hochwassern funktioniert und dass der Nebenlauf im Winter sogar fast austrocknet oder das Wasser gefriert. Für die Fische besteht die Gefahr, dass sie bei einem Winterhochwasser in diesen Abschnitt gelangen und beim Trockenfallen qualvoll verenden.

Kommentar

Dynamische Flussauen Rupperswil Januar 2013

Auch ein Jahr später sieht der Seitenarm immer noch gleich trostlos aus. Ein kleines Rinnsal im oberen Bereich, im unteren Abschnitt zum grössten Teil gestautes Wasser.
Die Frage ist, ob weitere Gespräche mit dem Auenschutz etwas bringen würden oder ob diese nur kontraproduktiv wären.
Die vorherigen Eingriffe haben für die Äschenverlaichung nichts gebracht und die hervorragenden Äschenlarvenhabitate am linken Ufer des Hauptarmes wurden zerstört oder zu ärmlichen Überbleibseln degradiert.

mehr zum Auenschutz

Rupperswiler Flussauen 2014

Nach sechs Wochen Sommer-Hochwasser ist immer noch keine Dynamik auszumachen. Es wurde immer noch kein Kies mitgerissen, im Gegenteil, es ist neu im rechten Seitenarm eine lange Sandbank zu sehen (Bild 3 von oben links)
Ausserdem ist es interessant, was für Pflanzen in dem Teil wachsen, der neu gemacht wurde. Im Bild 2 von oben links (linke Uferseite) sieht man einen dunkel grünen Streifen, der etwa 200m lang und 30m breit ist, dieser besteht nur aus
invasiven Neophyten, wie Goldrute, Robinie, drüsigem Springkraut und Sommerflieder. (Bilder unten)
Oberhalb spriesst ein grosses Feld mit Staudenknöterich umgeben von grossen und kleinen Robinien, das gleiche Bild genau auf der anderen Uferseite. (Bild 2+3 von oben links)
Die grossen Robinien werden einfach stehen gelassen, damit sie absamen können und neue wachsen können (Bild 3 von oben rechts).
Es ist wirklich erstaundlich wie bei uns im Aargau 14 Millionen Steuergeldfranken nachhaltig investiert werden.
Das gleiche Bild auch im Revier 16